BLUE MY MIND


Regie: Lisa Brühlmann
Darsteller: Luna Wedler, Zoë Pastelle Holthuizen, Regula Grauwiller, Georg Scharegg

97 Minuten | Schweiz 2017 | ab 16
3. Woche
Die 15-jährige Mia stürzt sich kurz nach dem Umzug in eine neue Stadt in ein exzessives Leben. Damit versucht sie vor allem eines zu verdrängen: Die Metamorphose ihres Körpers, die aus der Teenagerin ein geheimnisvolles Wesen macht… Ungewöhnliches Coming of Age-Drama mit Luna Wedler!


Kurz vor den Sommerferien zieht Mia mit ihrer Familie in eine neue Stadt. Ihre Eltern sind ihr fremd geworden und auf die Frage, ob sie adoptiert sei, reagiert ihre Mutter verletzt. Mia will Anschluss finden und stürzt sich ins wilde Teenagerleben. Doch dann beginnt sich ihr Körper seltsam zu verändern. Erst kaum merklich, dann mit massiver Wucht. In ihrer Verzweiflung versucht sie, sich mit Sex und Drogen zu betäuben, um aufzuhalten, was wie eine Flutwelle über sie hereinbricht. Doch Mias Verwandlung schreitet unaufhaltsam voran... 

Lisa Brühlmanns ungewöhnliches Regie-Debüt ist ein akkurat recherchierter und zugleich sehr unkonventioneller Film. Die Regisseurin zeichnet ein sehr realistisches und unverstelltes Bild des Teenie-Milieus, in dem er verortet ist, behandelt die Themen, Sorgen und Nöte von Jugendlichen aus Mädchen-Perspektive – und die mit der Pubertät einhergehenden Verlockungen. Dabei legt BLUE MY MIND auch schonungslos offen, wie sehr der Alltag von Heranwachsenden heute von sozialen Medien bestimmt wird und sich im digitalen Raum abspielt. Doch trotz der genretypischen Inhalte unterscheidet sich der Film in einem Aspekt von thematisch ähnlich gelagerten Werken. Durch Mias Transformation in ein anderes Wesen reichert Brühlmann ihren Erstling mit Versatzstücken aus dem surrealen und fantastischen Film an. Dabei gelingen ihr teils hypnotische Bilder, die in traumwandlerischen Momenten an märchenhafte Fabelwesen-Geschichten wie Guillermo Del Toros SHAPE OF WATER – DAS FLÜSTERN DES WASSERS erinnern. Ein außergewöhnliches Drama mit Luna Wedler (DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT) in der intensiven Hauptrolle einer sich als wildes und starkes Geschöpf entfesselnden jungen Frau!

 

„Die krasseste Pubertätsgeschichte, die je in einem Schweizer Film gezeigt wurde. Großartig! Ein Kraftprotz von einem Film über Identitätsfindungen auf dem Schlachtfeld des Körpers – jünger, wilder, härter.“ AARGAUER ZEITUNG

 

 



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