Aktuelles

Mai 2018
 
Liebe Filmfreunde,
 
Sonne bis zum Abwinken, man träumte vom Strandbad und Hitzefrei – der Sommer war da, so plötzlich, dass es uns die Sprache verschlug. Kein Mensch nirgends, jedenfalls Indoors – und draußen steppte der Bär. Falls auch Sie TRANSIT, 3 TAGE IN QUIBERON und LADY BIRD hintan gestellt haben: Jetzt ist es wieder frischer, lassen Sie sich diese Juwelen nicht entgehen! Zumal der Mai mit weiteren cineastischen Leckerbissen aufwartet: Von Wes Anderson gibt es den sagenhaft fantasievollen Eröffnungsfilm der Berlinale, ISLE OF DOGS, der selbst eingefleischte Gegner von Animation durch seinen Einfallsreichtum, Witz und Liebe zum Hund bezaubern wird. Für Franz Rogowski-Fans folgt die märchenhafte Love-Story IN DEN GÄNGEN mit Gabelstapler-Walzer auf dem Fuß. Und mit HERRLICHE ZEITEN von Oskar Roehler kommt endlich mal wieder ein Film ins Kino, der sich einen Dreck darum schert, ob Gutmenschen jedweder Couleur an seinem unverschämten Humor Anstoß nehmen könnten – einfach herrlich! Vom 2. – 9. Mai lockt die 34. Schwule Filmwoche Freiburg mit ausgesuchten Erstaufführungen aus aller Welt, Vernissage und Party. Und dann wäre da noch ein Kurzfilm als Vorfilm zur Hauptvorstellung im Kandelhof und Friedrichsbau, der nicht ganz so kurz ist – aber einzigartig: UGLY von Nikita Diakur. Den müssen Sie sehen. Ein Bilderstrom, der gefangen nimmt. Aleatorisches Cinema 4D. Schöne neue Welt der Simulakren…

 

Bis bald im Kino!

 

Ludwig Ammann, Michael Isele

 

 
 
 
 
 
April 2018
 
Liebe Filmfreunde,

 

vor zwei Jahren konnte es keiner fassen, als in Cannes der beste Film bei der Preisverleihung gänzlich leer ausging: Von Kritik und Branche umjubelt, doch von der Jury mit Füßen getreten, setzte der deutsche Wettbewerbsbeitrag TONI ERDMANN nach der Weltpremiere in Cannes auch ohne Palme zu einem märchenhaften Siegeszug um die Welt an. Die Messlatte für Juryversagen liegt also hoch. Doch die Jury der diesjährigen Berlinale hat es tatsächlich geschafft, den Schwachsinn von Cannes noch zu toppen. Drei deutsche Filme zierten den Wettbewerb, jeder auf seine Art herausragend, jeder davon zumindest einen silbernen Darsteller-Bären wert, Marie Bäumler für ihre sensationelle Romy Schneider in 3 TAGE IN QUIBERON, Franz Rogowski für seine wunderbaren gebrochenen Helden in TRANSIT und IN DEN GÄNGEN. Ein Goldener Bär für den Besten Film wäre auch nicht verkehrt gewesen, oder sonst einer der insgesamt 8 Bären – die Jury hatte die Wahl. Und entschied, unter deutschem Vorsitz von Tom Tykwer, keinen einzigen der drei deutschen Beiträge zu ehren – das stärkste Aufgebot seit vielen Jahren. Stattdessen fiel die Wahl beim besten männlichen Darsteller auf einen Franzosen, der seine Sache gut gemacht hat – aber keineswegs so überragend, dass man noch Tage später von nichts anderem gesprochen hätte. Und den Goldenen Bär bekam ein Film aus Rumänien, bei dem das Publikum in Scharen davon lief – bis heute hat sich kein deutscher Verleih gefunden, der das Werk ins Kino bringen will… Bravo, Herr Tykwer, damit kann man die Bären als Gütesiegel endgültig vergessen! Aber vielleicht erobern TRANSIT und 3 TAGE IN QUIBERON jetzt im April, und IN DEN GÄNGEN im Mai auch  ohne Bären die Herzen des Publikums? Verdient hätten sie es allesamt – sehen Sie selbst!

 

Bis bald im Kino!

 

Ludwig Ammann, Michael Isele

 
 
 
 
 
 
März  2018

 

Liebe Filmfreunde,

 

was für ein Märzaufgebot, so viele tolle Filme Schlag auf Schlag – das gibt es selten! Mein persönlicher Favorit frisch von der Berlinale: RÜCKENWIND VON VORN, eine hinreißende Komödie aus dem wahren Leben, das Lebensgefühl, der Zungenschlag einer jungen Generation, auf den Punkt genau getroffen, wahrhaftig, liebevoll, ein Traum! Und dann: der neue Lars Kraume über DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER, das Geschichte schrieb; LUCKY, die köstliche Eigenbrötler-Ballade aus der Wüste, die Harry Dean Stanton zum Abschied unsterblich macht; ZWEI HERREN IM ANZUG, von und mit Josef Bierbichler und Martina Gedeck– eine Wucht; FLORIDA PROJECT, die knallbunten Abenteuer einer rotzfrechen Göre; und nicht zu vergessen die neuen Abenteuer der SCH’TIS IN PARIS – eine unglaublich komische Familie, bei der kein Auge trocken bleibt! Doch genug des Schwärmens, Sie halten das Heft ja selbst in der Hand und können nach Herzenslust darin blättern. Lieber noch ein heißer Tipp für alle, die ihren Film gern auf der größtmöglichen Leinwand sehen möchten: Gehen Sie in der Startwoche, wenn er neu anläuft – denn dann bekommt er sie von uns! Wenn dann die Nachfrage nachlässt, rückt er zugunsten der nächsten Neustarts in kleinere Säle. Hätten wir keine solchen Säle, müssten wir den Film absetzen. Darum: Kommen Sie lieber, so früh es geht!

 

Bis bald im Kino!

 

Ludwig Ammann, Michael Isele

 

 

 

 

Januar 2018

Liebe Filmfreunde,

 

der Jahreswechsel steht vor der Tür und man denkt: Das war doch erst gestern! Hat da wer an der Uhr gedreht? Aber wenigstens gibt’s noch ein paar Tage zum Verschnaufen, bevor das neue Jahr so richtig loslegt. Und weil es letztes Jahr so ein Erfolg war, gibt es auch dieses Jahr zum Auftakt ein fulminantes Silvesterprogramm in der Harmonie. In unseren beiden größten Sälen übertragen wir live das wunderbare SILVESTERKONZERT der BERLINER PHILHARMO-NIKER mit Sir Simon Rattle und Joyce DiDonato; in den übrigen Sälen locken große Vorpremieren vom umjubelten Highlight des Filmfestivals von Toronto, THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI mit einer umwerfenden Frances McDormand als Mutter, die zur Rachefurie wird, bis zum Politthriller DIE DUNKELSTE STUNDE über Winston Churchills Kampf gegen Hitler – eine Sternstunde der Schauspielkunst mit Gary Oldham.

Wie oft wurden wir gefragt, wann es weitergeht mit der Kunst im Kino - EXHIBITION ON SCREEN! Jetzt ist es soweit: zum Auftakt der fünften Staffel zeigen wir DAVID HOCKNEY IN DER ROYAL ACADEMY OF ARTS über den unvergleichlichen Tausendsassa der zeitgenössischen Kunst. Noch öfter wurden wir händeringend nach Karten für die MET-Live-Übertragung der TOSCA gefragt. Ihr Wunsch ist uns Befehl – es gibt wieder Karten, wir haben einen dritten Saal geöffnet! Und wer wissen will, wie es hinter den Kulissen einer weltberühmten Oper zugeht, dem sei die herrliche Dokumentation OPER. L’OPÉRA DE PARIS ans Herz gelegt. Oder doch lieber ein scharfer Blick auf die Freiburger Tangoszene, Irene Schüllers TANGO ZU BESUCH? Keinesfalls verpassen sollten Sie jedenfalls das exklusive Gastspiel der Doku über den exzentrischsten aller Paradiesvögel, GRACE JONES – PORTRÄT EINER IKONE. Lang lebe die Diva!

 

Bis bald im Kino!

 

Ludwig Ammann, Michael Isele




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