Three Billboards outside Ebbing, Missouri

4 Golden Globes für Besten Film, Beste Schauspielerin, Bestes Buch, Bester Nebendarsteller! Oscar-Nominierungen für Bester Film, Beste Schauspielerin, Beste Nebendarsteller, Bestes Buch, Beste Musik, Besten Schnitt


Regie: Martin McDonagh
Darsteller: Frances McDormand, Woody Harrelson, Sam Rockwell, Peter Dinklage, John Hawkes

116 Minuten | UK, USA 2017 | ab 12
5. Woche
Mildred (Frances McDormand) ist eine resolute Frau - und verbittert, aus gutem Grund. Sieben Monate sind vergangen, seit ihre Tochter ermordet wurde, doch der Täter ist immer noch nicht gefasst. Also fordert sie Sheriff  Willoughby (Woody Harrelson) in aller Öffentlichkeit heraus und stellt ihm auf drei riesigen Werbetafeln am Ortseingang von Ebbing die Frage, warum der Mörder ihrer Tochter noch frei herumläuft. Mitten in ein Wespennest hat Mildred damit gestochen. Der junge Polizisten Dixon (Sam Rockwell), ein Heißsporn und Muttersöhnchen mit Hang zur Gewalt, kocht vor Zorn. Aber auch der Rest des sonst so verschlafenen Städtchens ist empört über Mildreds Angriff auf einen ehrenwerten Mann. Willoughby selber murmelt nur „Schaut nach Krieg aus...“ und versucht, Mildred sein aufrichtiges Bedauern über den Misserfolg auszusprechen. Aber Mildred kennt kein Erbarmen – dass der Familienvater Krebs im Endstadium hat, lässt sie kalt…

 

Martin McDonaghs (IN BRÜGGE) Drehbuch ist schlicht vollkommen – und nie genau das, was man erwartet. Hier gibt es keine eindeutigen Helden und Schurken. Früher oder später stellen wir Mildreds aufrechten Zorn in Frage – und fangen an, Dixon in Schutz zu nehmen. Das ist vermutlich eines der erstaunlichsten Kunststücke in diesem Film, in dem die Welt vielschichtiger ist, als es das Kino sonst zugibt. Alle Darsteller übertreffen sich selbst, aber McDormand in ihrer besten Rolle seit FARGO stellt alle in Schatten. Sie kann mit einem vernichtenden Blick mehr ausrichten als die meisten anderen mit einem ganzen Monolog. Sie ist überwältigend in kleinen Gesten, dem Zucken einer Lippe, mit dem sie ihre Tränen unterdrückt, der Blick zum Boden, damit sie nicht zuschlägt. Ja, das Leben ist ungerecht - rassistisch, sexistisch und grausam. Also muss man kämpfen! THREE BILLBOARDS ist ein beißend komisches Drama über übles Unrecht, shakespearischen Zorn und eine gnadenlose Abrechnung, die uns das Showdown eines klassischen Westerns beschert - ein hinreißender Feuerwerkskracher, wenn auch nicht nach jedermanns Geschmack.

 

Stürmischer Szenenapplaus in Venedig!

Publikumspreis des Filmfestivals von Toronto!

“Sehr wenige Filme haben mich so sehr lachen und weinen lassen wie dieser. Sehr wenige Filme der letzten Jahre sind so gut!“ ROGEREBERT.COM

“Verriegelt Türen und Fenster, Mildred ist im Anmarsch - ein Racheengel, der keine Gefangenen nimmt!” GUARDIAN

“Eine Offenbarung!” THE ATLANTIC

“Wild, ja sogar gefährlich – die schwärzeste Farce seit langem!” LOS ANGELES TIMES



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OmU

Vorstellung im englischen Original mit Untertiteln | 4 Golden Globes für Besten Film, Beste Schauspielerin, Bestes Buch, Bester Nebendarsteller!

Harmonie Freiburg
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