The Square


Regie: Ruben Östlund
Darsteller: Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West, Terry Notary, Christopher Laesso, Jan Lindwall

150 Minuten | Schweden 2017 | ab 12
5. Woche
Gewinner der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes! Regisseur Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) begibt sich mit THE SQUARE in die schillernde Welt der Kunstszene und öffnet ihre moralischen Falltüren. Mit seiner Kritik an der Gleichgültigkeit moderner Gesellschaften und der Forderung nach Mitmenschlichkeit trifft Östlund einen Nerv. Er erzählt von Christian, einem gut aussehenden, erfolgreichen und eloquenten Museumsdirektor, der bei der Vermarktung seiner neuen Ausstellung, aber auch privat mit der von ihm verlangten "political correctness" in Konflikt gerät.

 

Christian (Claes Bang) ist der smarte Kurator eines großen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist "The Square". Es handelt sich um einen Platz, der das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian mit einem kunstvollen Trick um Geldbörse und Smartphone erleichtert wird und ihm kurz darauf die provokante Mediakampagne zu "The Square" um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken…

 

In seiner genial inszenierten, großartigen  Satire auf den scheinheiligen Kunst- und Medienbetrieb  vermisst Östlund in gewohnt exakten Beobachtungen die Widersprüche zwischen eigenem Selbst-  und Gesellschaftsbild und realen Verhältnissen. Das Kunstprojekt „The Square“ dient dabei als Mikromodell einer idealen Gesellschaft.  Mit feinem, ironisch-entlarvendem Humor, verstärkt durch eine subtile Bildsprache wirft THE SQUARE damit brisante Fragen zum Zustand der heutigen Gesellschaft auf. Er tut dies in einer  ungewohnt provokanten Art und lässt den Zuschauer mehr als einmal innerlich zusammenzucken, muss er doch seine eigene Unzulänglichkeit im menschlichen Miteinander erkennen und eingestehen.

 

„Eine lakonisch-beißende Gesellschaftskritik und ein intellektueller Spaß!“ TAZ

„Die Entlarvung unserer Selbstgerechtigkeit macht einen Heidenspaß!“ ZEIT

„Grandios!“ SPIEGEL „ Zum Schreien komisch!“ NEW YORK TIMES



Harmonie Freiburg
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