3 Tage in Quiberon


Regie: Emily Atef
Darsteller: Marie Bäumer, Robert Gwisdek, Birgit Minichmair, Charly Hübner, Denis Lavant

116 Minuten | Deutschland 2018 | ab 0
3. Woche
1981 hält sich Romy Schneider in Gesellschaft ihrer Freundin Hilde zur Genesung einige Tage im bretonischen Quiberon auf – und gibt dem „Stern“ ein unvergessenes Exklusiv-Interview… Tief blickendes Biopic und intensives Psychogramm einer europäischen Filmlegende!

 

Im Frühjahr 1981 verbringt Romy Schneider (Marie Bäumer) einige Tage in Quiberon, einem kleinen französischen Fischerort in der Bretagne, zur Kur. Ein weiteres Mal versucht die Schauspielerin, ihrer Alkohol- und Tablettensucht die Stirn zu bieten und etwas Erholung und Ruhe zu finden – wie so oft ist die emotional instabile Ausnahmekünstlerin von ihren persönlichen Nöten und Sorgen gequält, vor allem wegen ihres geliebten Sohns David. Hilde (Birgit Minichmair), ihre Vertraute seit Kindertagen, kommt auf Besuch, um ihrer Freundin zur Seite zu stehen. Auch „Stern“-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) und Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) haben sich in Quiberon angemeldet – trotz ihrer schlechten Erfahrungen mit der deutschen Presse willigte die Schneider in ein Interview ein. Hilde betrachtet diesen Plan überaus skeptisch. Nicht unbegründet, wie sich sehr bald herausstellen wird: Romy setzt sich den unsensiblen und provokanten Fragen Jürgs unmittelbar aus – und beginnt erneut, zu trinken. Drei Tage und Nächte offenbart sich der Weltstar gegenüber dem fremden Journalisten und gibt einen ehrlicheren Einblick in ihr Privatleben als jemals zuvor…

Auch danach soll es nicht mehr gelingen, noch einmal so nah an die Person Romy Schneider heranzutreten und ein derart intimes Porträt der Künstlerin zu gewinnen, die rund ein Jahr später bereits verstirbt. Inspiriert von den realen Ereignissen und Dokumenten gelingt Emily Atef (DAS FREMDE IN MIR, TÖTE MICH) im zeitlich und räumlich klar begrenzten Blick auf diese 3 TAGE IN QUIBERON ein herausragendes biografisches Drama. In atmosphärischem Schwarz-Weiß versteht es die Regisseurin, das ambivalente und unstete Wesen der Romy Schneider einzufangen, die Marie Bäumer (DER GESCHMACK VON APFELKERNEN) – in Optik, Mimik und Gestik betörend nah an ihrem Vorbild – absolut faszinierend verkörpert. Eine berührende, kunstvolle, fesselnde Hommage an eine große europäische Schauspielerin!

 

Nominiert für den Deutschen Filmpreis 2018!



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