Eine dokumentarische Utopie über einen sehr ungewöhnlichen
interkulturellen Austausch: Afrikanische Großfamilien "adoptieren"
europäische Erwachsene, die von ihren eigenen Familien entfremdet sind.
Der Film folgt drei Europäern, die durch die Organisation ADOPTED
vermittelt wurden, nach Ghana.
ADOPTED zeigt das Thema Entwicklungshilfe einmal anders herum:
einsame Europäer lassen sich von afrikanischen Familien adoptieren, um
so endlich wieder familiäre Nähe und Eingebundenheit zu erleben. Was
absurd klingt, ist wirklich wahr – ehemals als Kunstprojekt gestartet,
haben sich so viele interessierte Europäer beworben, dass die
Initiatorin Gudrun Widlok ihr Projekt in die Realität umgesetzt hat. Der
Film begleitet nun drei adoptierte Europäer zu ihren neuen Familien in
Ghana, und zeigt Freude und kulturelle Missverständnisse ebenso wie das
Aufeinanderprallen von Illusion und Realität. Ein wirklich
ungewöhnlicher Film.
ADOPTED lief bereits auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland, u.a.
bei dem renommierten Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken sowie dem
Dok-Fest in München.
„Eine so entlarvende wie ernüchternde Stellungnahme zur Sinnleere, die
der Überfluss schafft!“ NEUE ZÜRCHER ZEITUNG