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LACHSFISCHEN IM JEMEN

Im Original mit dtsch. Untertiteln


Regie: Lasse Hallström
Darsteller: Ewan McGregor, Emily Blunt, Kristin Scott Thomas, Tom Mison, Rachael Stirling

112 Minuten | Großbritannien 2011 | ab 6
31. Woche

Lasse Hallström adaptiert Paul Tordays Politsatire als skurrile Liebeskomödie, bei der die smarte Emily Blunt dem verschrobenen Ewan McGregor ins Netz geht.

Dr. Alfred Jones gilt als internationale Größe in Sachen Lachs- und Forellenzucht. Eines Tages wird der verklemmte britische Fischerei-Experte von einer gewissen Harriet Chetwode-Talbot mit einem absurd klingenden Angebot konfrontiert: Ihr Auftraggeber, Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama, ein passionierter Fliegenfischer aus dem Jemen, möchte zum Wohl seines Heimatlandes nordeuropäische Lachse in den Wadis des Wüstenstaates ansiedeln. Hierbei soll ihn der britische Wissenschaftler unterstützen. Kosten spielen keine Rolle.


Anfangs verwirft Jones die Idee als komplett unlösbar. Aber die gewiefte Patricia Maxwell, Pressesprecherin des profilneurotischen englischen Premierministers, erfährt von dem aberwitzigen Vorhaben. Die mit allen Wassern gewaschene PR-Strategin erkennt sofort die Möglichkeit, die Medien von den aktuellen, äußerst unerfreulichen Nachrichten aus dem Nahen Osten abzulenken. Schon bald muss Dr. Jones sich nun auf Befehl von höchster Stelle darüber den Kopf zerbrechen, wie er zehntausend schottische Lachse lebend in die Wüste bringen und dort in der sengenden Hitze die idealen Voraussetzungen zum Laichen schaffen kann. Zudem muss Dr. Jones bemerken, dass die Lachse noch lange nicht das größte Problem für ihn darstellen. Das nämlich sind die Frauen in seiner Umgebung…


Mit einer großen Portion an feinstem britischen Humor und einem herrlichen Sinn für das Absurde beweist dieser elegant zwischen Politsatire und Liebeskomödie balancierende neue Spielfilm von Schwedens Meisterregisseur Lasse Hallström (CHOCOLAT, GOTTES WERK UND TEUFELS BEITRAG, GILBERT GRAPE – IRGENDWO IN IOWA), dass das Unmögliche immer möglich ist und eine spät erblühende Liebe manchmal die allerschönste Blüte hervorbringt.


Wunderbar komisch - das hätte sogar Billy Wilder gefallen! DER TAGESSPIEGEL



ab 25.10.2012

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